| Erwin Denzler M.A. Dozent für Arbeits- und Sozialrecht |
www. personalberatung-pflege .de |
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Personalvermittlung Pflege?Weniger Aufwand für
Arbeitgeber - bessere Chancen für Bewerber?
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Bisher sind diese
Internet-Seiten ein privates Informationsangebot. Daraus soll aber mehr
werden - vielleicht. Meine Idee ist eine private
Personalvermittlung für Fach- und
Führungskräfte in der Altenpflege. Dazu möchte ich
Sie als Arbeitgeber oder als Arbeitnehmer schon jetzt um Ihre Meinung
bitten, deshalb ein paar Informationen zum Stand der Planung:
Arbeitgeber, die eine Stelle über die Arbeitsagentur oder öffentlich ausschreiben, leiden oft unter einer Bewerberflut. Das gilt umso mehr, seit durch "Hartz IV" Langzeitarbeitslose zu oft sinnlosen Bewerbungen verpflichtet werden. personalberatung-pflege.de soll den Arbeitgeber vor einer erdrückenden Masse an Bewerbungen schützen. Stellengesuche werden vorab gründlich geprüft, nicht nur anhand der sonst üblichen Unterlagen. Nur wirklich geeignete und motivierte Bewerber werden dem Arbeitgeber vorgeschlagen. Mehr zu den Vorteilen für Arbeitgeber finden Sie unten. Arbeitnehmer müssen zunächst wesentlich mehr Aufwand in eine Bewerbung investieren als üblich. Gute Bewerber profitieren davon: die Unterlagen werden geprüft und wenn möglich verbessert, personalberatung-pflege.de nimmt Rücksicht auf die Karrierewünsche und Fähigkeiten des Arbeitssuchenden. Und vor allem: potentielle Arbeitgeber wissen, daß es um eine ausgewählte Bewerbung und nicht um eine unter hundert geht. Mehr dazu finden Sie hier. Die Kosten: Seit 2002 finanzieren die Arbeitsagenturen auch private Vermittlung. Wer länger als 6 Wochen arbeitslos ist und von der staatlichen Agentur nicht vermittelt wurde, hat Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein. Die Arbeitsagentur muss dann an einen privaten Vermittler 1.000 Euro im Erfolgsfall zahlen, wenn die Beschäftigung mindestens 6 Wochen dauert. Nach 6 Monaten sind weitere 1.000 Euro zu zahlen. Wenn allerdings neue Mitarbeiter vermittelt werden, die nicht oder noch nicht lange arbeitslos sind, muss der Vermittler selbst gezahlt werden - vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer oder von beiden gemeinsam. Gedacht ist an eine relativ geringe Gebühr für den Arbeitnehmer (im dreistelligen Bereich), die auch der Motivationsprüfung dienen soll. Die Kosten für den Arbeitgeber werden vermutlich im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen. In jedem Fall wird die Vergütung nur bei Erfolg fällig. Die Finanzierung über den Vermittlungsgutschein darf nicht verwechselt werden mit der "Beauftragung Dritter" durch die Arbeitsagenturen: hier handelt es sich um besonders schwer vermittelbare Arbeitslose, die von der Agentur an private Vermittler abgegeben werden. personalberatung-pflege.de wird sich daran nicht beteiligen, da bei diesem Modell der Vermittler keinen Einfluß auf die Auswahl der Bewerber hat. Vermittelt werden nur Bewerber, die freiwillig diese Dienste in Anspruch nehmen wollen, nicht auf Anordnung der Arbeitsagentur. Ob die private Personalvermittlung tatsächlich stattfinden wird, ist noch offen. Die Finanzierung über den Vermittlungsgutschein der Arbeitsagenturen ist nur bis Ende 2006 gesetzlich geregelt, über eine Verlängerung hat das zuständige Bundesministerium noch nicht entschieden. Ohne diese Finanzierung lohnt sich das Projekt nur, wenn genügend Betriebe bereit sind, für diese Dienstleistung selbst zu zahlen. Bitte schreiben Sie mir, was Sie von der Idee halten! Natürlich unverbindlich. Schreiben Sie mir auch, welche Erwartungen Sie an eine solche Vermittlung hätten. Die Kontaktadresse finden Sie hier. Weitere Infos zum ProjektDie Vorteile für den Arbeitgeber:
Bisher reichte es, abgelehnten Bewerbern einfach abzusagen. Das wird sich ändern, wenn die Bundesrepublik Deutschland die Anti-Diskriminierungsrichtlinie der EU umsetzt. Dann reicht unter Umständen schon der geringfügige Verdacht auf eine Ablehnung aufgrund des Alters, des Geschlechts, der Religion, der Homosexualität oder der Abstammung dafür aus, daß abgelehnte Bewerber Schadensersatz von mehreren Tausend Euro einklagen können. Der Arbeitgeber muß dann beweisen, daß er unter vielleicht Dutzenden von Bewerbern ausschließlich nach sachlichen Gesichtspunkten ausgewählt hat. Keine leichte Aufgabe, wenn sich auf ein Inserat 50 Bewerber gemeldet hatten. Das Konzept für personalberatung-pflege.de soll dem Arbeitgeber nicht nur Arbeitsaufwand ersparen, sondern auch dieses Haftungsrisiko verringern. Wenn nur wenige qualifizierte Bewerbungen bei ihm direkt ankommen, muss er nicht für Dutzende von Einzelfällen die künftig intern notwendige Begründung einer Ablehnung dokumentieren. Das bedeutet natürlich nicht, daß auf dem Umweg über "personalberatung-pflege.de" die Diskriminierung bereits im Vorfeld stattfindet. Wenn ein Arbeitgeber Bewerber aufgrund ihrer Herkunft oder Religion grundsätzlich ausschließen will, wird die Zusammenarbeit abgelehnt. Ausnahmen gelten, entsprechend der EU-Richtlinie, für kirchliche Arbeitgeber. Auch ältere Bewerber sollen bewußt in die Vermittlung einbezogen werden, da gerade bei Führungskräften Lebens- und Berufserfahrung eher ein Vorteil sind. Für die Arbeitssuchenden bedeutet das Konzept:
Zeitarbeit als Alternative?Oft wird die Zeitarbeit (Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung) als Alternative zur Personalvermittlung genannt, da auch auf diesem Weg der Arbeitgeber einen Mitarbeiter zunächst kennenlernen kann. Diesen Weg wird personalberatung-pflege.de nicht anbieten. Zeitarbeit mag sinnvoll sein zur Überbrückung kurzer Personalengpässe, aber hier geht es um die Gewinnung guter Fachkräfte auf Dauer. Das geht nicht mit den bescheidenen Tariflöhnen der Zeitarbeits-Branche, und es lohnt sich auch weder für den Arbeitgeber noch für den Mitarbeiter.Auch seriöse Zeitarbeitsunternehmen zahlen nach den Tarifverträgen (siehe hier) für qualifizierte Fachkräfte oft Stundenlöhne knapp unter 10 Euro, das entspricht etwa 1.500 Euro brutto. Das niedrigste BAT-Gehalt für Pflegefachkräfte liegt aber bei rund 2.000 Euro (jeweils in Westdeutschland). Pflegeprofis mit gesuchten Qualifikationen würden auf rund 6.000 Euro im Jahr verzichten, wenn sie sich auf die Zeitarbeitstarife einlassen. Für den Arbeitgeber ist Leiharbeit nicht billiger: die Kosten dürften in der Regel mindestens das Doppelte des Bruttogehaltes betragen, das der Arbeitnehmer erhält, für eine Fachkraft also kaum weniger als 3.000 Euro im Monat. Der Vorteil des bei Zeitarbeit wegfallenden Kündigungsschutzes läßt sich durch richtige Vertragsgestaltung auch wesentlich günstiger erreichen. personalberatung-pflege.de berät auf Wunsch auch zu den Personalkosten und zur Gestaltung des Arbeitsverhältnisses - im Interesse beider Seiten. Keine BilligjobsAusgeschlossen wird jedenfalls die Vermittlung sein in:
Erwin Denzler
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